Die Friedensbewegung  -  weltweit

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"Nicht willkommen"
    (taz  vom 22.11.2003, 87 Zeilen (TAZ-Bericht))
Über 100.000 Menschen demonstrieren in London gegen US-Präsident George W. Bush. Ehefrau Laura merkt nichts.

Werbung für alternativen Friedensplan
    (taz  vom 22.11.2003, 91 Zeilen, SUSANNE KNAUL (TAZ-Bericht))
Die Initiatoren der "Genfer Initiative" für eine Beilegung des israelisch-palästinensischen Konflikts wollen mit einer Kampagne die Bevölkerung überzeugen. ...
29 Israelis und 22 Palästinenser stehen hinter der Initiative, darunter Abgeordnete, Exminister, Akademiker und Schriftsteller. Sie wollen nur "der Regierung helfen". Klar sei, dass der Entwurf nicht bindend ist. Genau das bemängeln auch die Kritiker, die inhaltlich zustimmen. Aus dem rechtsnationalen israelischen Lager kam der Vorschlag, den Initiatoren wegen "Kollaboration" den Prozess zu machen.
   
Aktion gegen Minen     (taz Nr. 7179 vom 11.10.2003)
Angesichts rund 12.000 registrierter Minenopfer 2002 hat der Initiativkreis gegen Landminen die Regierung aufgefordert, ein umfassenderes Minenverbot umzusetzen. Mit prominenter Unterstützung startete "Eine Million Unterschriften für ein Verbot aller Landminen". (ap)

Schriftsteller unterstützen Protest israelischer Kampfpiloten
    (t-news.t-online 05.10.03)


Israelischer Kampfhubschrauber über Wohngebiet (Foto: Reuters)
Israelischer Kampfhubschrauber über Wohngebiet (Foto: Reuters)
36 prominente israelische Autoren haben sich öffentlich hinter eine Gruppe von Luftwaffen-Piloten gestellt, die Angriffe in dicht besiedelten Palästinensergebieten ablehnen. Regierung und Militärführung sollten auf die Piloten hören, selbst wenn es um Angriffe auf Terroristen gehe, erklärten die Schriftsteller. Israel müsse sich ohne Unterlass um Verhandlungen mit den Palästinensern bemühen, um die Besetzung der Gebiete zu beenden.
Angriffe "unmoralisch und illegal"
27 Piloten hatten in der vergangenen Woche in einem offenen Brief an Luftwaffenchef Dan Haluz geschrieben, Befehle zu Angriffen in Wohngebieten seien "unmoralisch und illegal". "Mit einer Axt kann man keine chirurgische Operation ausführen, egal wie qualifiziert der Chirurg ist", sagte ein Verweigerer unter Anspielung auf die umstrittenen gezielten Tötungen militanter Palästinenser.
Vom Dienst suspendiert
Die israelische Luftwaffe entließ daraufhin sieben der Kampfpiloten. Die restlichen Unterzeichner wurden vom Dienst suspendiert. Luftwaffenchef Dan Halutz warf den Piloten vor, "der israelischen Demokratie ein Messer in den Rücken gestoßen zu haben". Ministerpräsident Ariel Scharon sprach von einem "schwerwiegenden Vorfall". Armeeangehörige dürften sich nicht in politische Angelegenheiten einmischen.
Starker öffentlicher Druck auf die Piloten
Zwei Luftwaffen-Piloten zogen ihre Unterschrift unter das Dokument mittlerweile zurück, wie der Onlinedienst der israelischen Tageszeitung "Haaretz" meldet. Zwei Piloten der Reserve unterschrieben jedoch den Aufruf, "trotz und wegen der öffentlichen Anfeindungen" denen ihre Kameraden ausgesetzt seien.
550 Soldaten mit "Courage to Refuse"
Bereits vor anderthalb Jahren hatten israelische Offiziere die Initiative "Courage to Refuse" gegründet. Sie ist die größte Gruppe innerhalb des israelischen Militärs, die militärische Aktionen gegen palästinensische Zivilisten ablehnt. Die 50 Mitglieder haben inzwischen 550 Unterschriften von Soldaten gesammelt. "Courage to Refuse" hofft, dass die Initiative der Flieger die Bevölkerung "aufrüttelt". Die Piloten sind in der Bevölkerung sehr angesehen.


Demonstranten fordern Rückzug Israels    (t-news.t-online 21.09.03)
Etwa 6000 Demonstranten haben in Tel Aviv für den Abzug israelischer Soldaten aus den palästinensischen Autonomiegebieten im Westjordanland und im Gazastreifen demonstriert. Redner forderten bei der Kundgebung auf dem Rabin-Platz auch das Ende der Regierung von Ministerpräsident Ariel Scharon. Die Demonstranten prangerten auch die Politik der Liquidierung von radikalen Palästinensern an: Diese Politik erzeuge nur immer wieder neue Gewalt.
Israel: Piloten wollen Angriffe boykottieren    (t-news.t-online 21.09.03)
Nach den blutigen Angriffen auf Hamas-Führer stellen sich israelische Kampfpiloten offenbar gegen die eigene Militärführung. Wie die israelischen Tageszeitung "Haaretz" berichtet, weigert sich eine Gruppe von Reservepiloten, Angriffe auf Palästinenser zu fliegen. Das wollten sie in Kürze auch öffentlich verkünden.
550 Soldaten haben unterschrieben
Bereits vor 18 Monaten gründeten Offiziere die Initiative "Courage to Refuse". Sie ist die größte Gruppe innerhalb des israelischen Militärs, die Aktionen gegen Palästinenser ablehnt. 50 Mitglieder konnten inzwischen 550 Unterschriften von Soldaten sammeln. Über 1100 Israelis weigern sich, Militärdienst zu leisten. Trotzdem ist es ihnen nicht gelungen, eine Protestwelle gegen die Einsätze in Westjordanland und Gazastreifen auszulösen.
Hoffnung auf Diskussion
Deshalb hofft "Courage to Refuse" laut "Haaretz" nun auf mehr Erfolg durch die Initiative der Flieger. Vielleicht seien die in der Bevölkerung sehr angesehenen Piloten in der Lage, ihre Landsleute "aufzurütteln".


"Wir werden durchhalten"    (taz, 13./14.09.03)
Der Palästinenser Dr. Haidar Abd-el Shafi, Leiter des Roten Halbmonds in Gaza, plädiert für eine Fortsetzung der Initifada in anderer Form: "Wir sollten einen reinen Verteidungskampf führen"   -    114 Zeilen, SUSANNE KNAUL (Interview)


Rede von Julie Fry vom US-amerikanischen Friedensnetzwerk A.N.S.W.E.R
Attac / DFG/VK-Veranstaltung im Bahnhof BO-Langendreer