Bundeswehreinsätze in Senioreneinrichtungen zur Bewältigung der Corona-​Pandemie? Nein danke!

Erklärung des Dortmunder Friedensforums

Schon seit län­gerem werden Sol­da­tinnen und Sol­daten der Bun­deswehr im Dort­munder Gesund­heitsamt eingesetzt. 

Inzwi­schen sind Soldat*innen auch in einigen Dort­munder Senioren­einrichtungen tätig, teil­weise sogar für pfle­ge­rische Aufgaben.

In Pres­se­be­richten heißt es, die Bun­des­re­gierung übe Druck auf die Kom­munen aus, um zu erreichen, dass für die Durch­führung von Schnell­tests weitere Bun­des­wehr­an­ge­hörige ange­fordert werden.

Unab­hängig davon, ob die ein­ge­setzten Soldat*innen für die genannten Tätig­keiten über­haupt qua­li­fi­ziert sind, lösen der­artige Ein­sätze unter uns Kriegsgegner*innen  schwer­wie­gende Bedenken aus. 

Das gilt umso mehr, als die Hil­fe­leis­tungen nicht in Zivil­kleidung sondern in „Tarn­fleck“ aus­geübt werden. 

Es drängt sich der Ver­dacht auf, dass es den poli­tisch Ver­ant­wort­lichen und der Bun­des­wehr­führung nicht nur, viel­leicht auch nicht haupt­sächlich, um die Bewäl­tigung einer durch die Epi­demie extrem zuge­spitzten Per­so­nalnot in Ein­rich­tungen des Gesund­heits­wesens geht. 

Zu befürchten ist vielmehr, dass dahinter unaus­ge­sprochen die Absicht steht, der Mili­ta­ri­sierung des zivilen Lebens Vor­schub zu leisten und das Grund­gesetz aus­zu­höhlen, dass also die Pan­demie aus­ge­nutzt wird, um Ein­sätze der Bun­deswehr im Inland als normal darzustellen.

Seit Jahren führt die Bun­deswehr gewaltige Image- und Wer­be­kam­pagnen durch. Sie sollen die Akzeptanz von Kriegen als legi­times Mittel in der Bevöl­kerung fördern. Und sie dienen dazu, junge Menschen für das Militär zu rekru­tieren, ihnen das Soldat*in-sein als attrak­tiven Beruf zu ver­kaufen. Mit dem Slogan „Mach, was wirklich zählt“ wird das Töten und Sterben als ein Tun ange­priesen, das dem Leben Sinn verleiht . 

Würden die Regie­renden einen ver­gleich­baren Aufwand betreiben, um mit Wer­be­kam­pagnen junge Menschen statt für das Militär für soziale Berufe zu gewinnen, bei­spiels­weise für die Kranken-​und Alten­pflege, so würden sie tat­sächlich etwas tun, „was wirklich zählt“. 

Durch eine Politik des Abrüstens statt des Auf­rüstens könnten die frei werden Mil­li­ar­den­summen einer ange­mes­senen Bezahlung der dort Beschäf­tigten zuge­führt und darüber hinaus in ein gut funk­tio­nie­rendes öffent­liches Gesund­heits­wesen inves­tiert werden ...

Atomwaffenverbotsvertrag ist in Kraft getreten

Ab dem 22. Januar 2021 ist der UN-​Vertrag über das Verbot von Kern­waffen in Kraft.

Gemeinsame Presserklärung

Der Dort­munder Ober­bür­ger­meister Thomas Westphal als Mayor for Peace, die Regio­nal­gruppe der IPPNW (Inter­na­tionale Ärzte zur Ver­hütung eines Atom­krieges) und das Dort­munder Friedens­forums haben eine gemeinsame Presse­erklärung zum Inkraft­treten des UN-​Atomwaffenverbotsvertrags (AVV) am 22.1.2021 herausgegeben:

Am Freitag, dem 22. 1. 2021, begehen wir gemeinsam einen wich­tigen Schritt auf dem Weg zu einer Welt ohne Atom­waffen.

Der Atomwaffen­verbotsvertrag (AVV), der 2017 von 122 Mit­glieds­staaten der Ver­einten Nationen beschlossen worden war, wurde kürzlich vom 50. Staat unter­zeichnet und ist damit völker­rechtlich gültig.

Der Atomwaffen­verbotsvertrag ver­körpert den Willen der Menschheit, ohne Atom­waffen zu leben. Jetzt sind die Atom­waffen ebenso inter­na­tional geächtet wie z. B. che­mische oder bio­lo­gische Waffen.

Damit sind wir unserem Ziel – einer Welt ohne Atom­waffen – ein gutes Stück näher gekommen.

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Unser Beitrag zum bundesweiten dezentralen Aktionstag "Abrüsten statt aufrüsten"

Rund 80 Menschen folgten dem Aufruf des Dort­munder Friedens­forums – unsere kleine Frie­dens­gruppe freute das sehr! 

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Kalkar – Demonstration für Friede und Abrüstung

Auf nach Kalkar – für Abrüstung und Verständigung

Kalkar, am 3. Oktober 2020.

Am Tag der deut­schen Einheit findet, wie in den ver­gan­genen Jahren, am NATO Luft­waf­fen­stütz­punkt in Kalkar eine Demonstration für Abrüstung und Ver­stän­digung statt.


Von Dortmund aus wird wieder ein Bus dorthin fahren!
Abfahrt um 9.00Uhr vom Dort­munder Bus­bahnhof (Nord­ausgang Haupt­bahnhof).

Anmeldung über: info@​dortmunder-​friedensforum.​de  oder willi.​hoffmeister@​gmx.​de  oder Gabi Brenner 0170 – 2159656.

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6. August 2020 – Hiroshima Gedenken, auch in Dortmund

Hiroshima und Nagasaki mahnen

Die Jah­restage der Atom­bomben­abwürfe auf die japa­ni­schen Städte Hiro­shima und Nagasaki jährten sich im August zum 75. Mal.

Start: 16.30 Uhr vor dem Platz von Hiro­shima.
Mahngang am Gin­kobaum vorbei.
Abschluss­kund­gebung um 17.30 Uhr auf dem Friedensplatz

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Defender 2020 – Brief an den Rat der Stadt Dortmund

Im April und Mai 2020 will die NATO in den bal­ti­schen Ländern, in Polen und Georgien eine der größten Kriegs­übungen ihrer Land­streit­kräfte seit dem Ende des Kalten Krieges durchführen!

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